Kinder und Jugendpädagogik
Wenn man die Kinder zum Lernen zwingen muss, ist das mit Sicherheit nicht der richtige Weg. Der Schüler soll zum Lernen motiviert werden, eine positive Förderung erhalten und der Unterrichtsstoff soll spielend rübergebracht werden. Ist das Kind neugierig auf den Unterrichtstoff geworden, wird es diesen auch relativ leicht und gerne aufnehmen.
Natürlich muss dabei auf jedes Kind einzeln eingegangen werden. Hat es aber Probleme mit dem Lernen, können auch folgende Ursachen dahinterstehen. Zum Beispiel, wenn eine Dyskalkulie, eine Rechenschwäche, Legasthenie oder Konzentrationsprobleme vorliegen.
Liegt das alles nicht vor und der Lehrstoff wird mit Begeisterung übermittelt, wird der Schüler sicher neugierig und findest auch Spaß an der Mitarbeit. Die Einstellung des Pädagogen ist ausschlaggebend dafür, ob die Schüler am Unterricht mitarbeiten oder nicht.
Und die Jugendlichen überzeugt auch eher ein Lehrer mit ausgeprägter Persönlichkeit, damit kann er die verborgenen Fähigkeiten wecken. Leider dominiert beim Arbeiten mit Jugendlichen oft pure Gewalt, die ausschließlich von den Schülern ausgeht. Ein Lehrer wird natürlich mit Gesprächen und Erziehungsarbeit versuchen, die Situation zu beruhigen. Aber meisten ohne Erfolg, manche Lehrer geben sogar zu, dass sie sich selbst dabei gefährdet sehen. Besonders verbale Sprüche sind an der Tagessordnung. Die Gewaltbereitschaft ist am stärksten zwischen den 13 bis 15 – jährigen verbreitet. Hier gibt es auch mit den anderen Kulturen sehr oft massive Gewalt. Machtlos müssen und sollten aber die Pädagogen trotzdem nicht zusehen, sie können das Klima in der Schule, bezüglich der Kameradschaft, Toleranz und Fairness schon fördern und beeinflussen. Oft helfen dabei auch Gespräche und auch das Zuhören.