Ulrich Wickert spricht in seinen Büchern über Werte

Ulrich Wickert, der bekannte deutsche Journalist und Autor hat sich in mehreren seiner vielen Werke mit dem Thema der Wertegesellschaft und ihrer Entwicklung auseinandergesetzt. Als Beispiele für diese Werke lassen sich “Das Buch der Tugenden” und “Über den Verlust der Werte” nennen.

In seinen Büchern beschäftigt Wickert sich mit der Veränderung, die die Gesellschaft in den letzten Jahren durchlebt hat. Heutzutage ergeben sich für jeden Menschen tausende von Möglichkeiten der individuellen Lebensgestaltung. Diese Individualisierung der Bevölkerung, die mehr Entscheidungsfreiheit bietet und jeder Person ermöglicht, sich, den eigenen Wünschen entsprechend selbst zu verwirklichen, hat auch viele nachteilige Folgen. So tritt laut Wickert auch eine verstärkte Orientierungslosigkeit der Individuen ein, da ihnen die zahllosen Entscheidungsoptionen und Angebote auch zunehmend die Sicht vernebeln und dafür sorgen, dass die früheren Werte, die als Orientierungspunkte im Leben anzusehen waren, aus den Augen verloren werden.

Um die wachsende Verunsicherung und das Unbehagen gegenüber allem Fremden zu bekämpfen,, ist es Wickert zu Folge notwendig, wieder eine erhöhte Wertevorstellung zu entwickeln. Zivilcourage, Toleranz oder Gerechtigkeit müssen wieder als Orientierungspunkte agieren, an die man sich richten kann. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen sich Wickerts Meinung nach jedoch auch wirtschaftliche Abläufe verändern. Seiner Ansicht nach verfälscht die Wirtschaft Tugenden und greift auf Eigenschaften zur Vergrößerung des eigenen Gewinns zurück, die jedoch in der früheren Zeit als äußerst negativ bewertet wurden. So wird ihm zu Folge die Sicht der Bevölkerung ebenfalls manipuliert.

Um die guten alten Werte wieder in das gesellschaftliche Leben einzugliedern, fordert Ulrich Wickert auch eine gewisse Eigeninitiative der Bevölkerung. In seinen Werken gibt der Autor verschiedene Denkanstöße, wie eine werteorientierte Gesellschaft in der heutigen Zeit aussehen könnte und so wieder ein besseres Lebensgefühl entstehen könnte. Der Leser wird dazu aufgefordert, die Ratschläge in die Tat umzusetzen und so dazu beizutragen, mehr Mitgefühl und gegenseitiges Vertrauen in die Gesellschaft zu bringen.

Derzeit ist Ulrich Wickert das Gesicht der Kampagne „Werte schaffen Werte“ der genossenschaftlichen FinanzGruppe.

This entry was posted on Dienstag, Januar 24th, 2012 at 19:12 and is filed under Allgemein. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. Both comments and pings are currently closed.

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